Mission

Was uns bewegt

Deutschlandweit liegen wir im Golfpark München Aschheim auch mit dieser Vision erfreulich weit vorne: Golf als geradezu idealer Sport für

Jochen Hornig Gechäftsführer

Jochen Hornig
Gechäftsführer

Menschen mit gesundheitlichen Einschränkungen. Golf zur Unterstützung von REHA-Projekten. Und Inklusion via Golf – also die  gleichberechtigte Teilhabe von Spielern mit und ohne Behinderungen. In alledem sehen wir eine wichtige Zukunfts-Aufgabe, bei der Charity-Schecks allein nicht ausreichen. Klar ist:  unsere Gesellschaft wird tendenziell älter, aber auch jüngere Leute können körperlich oder mental gehandicapt sein. Ob jung, ob reif; ob in der Bewegung oder im Schwung sehr stark oder kaum sichtbar  eingeschränkt: Golf ist in jedem Fall eine höchst gesunde Sache. Immer mehr sportwissenschaftliche Studien belegen dies. Der sehr ebene Golfpark München-Aschheim ist einer der ersten Clubs, die sich diesem Thema weit öffnen und die das auf ihrer Website mit einer neuen Rubrik „Gesundheit/Inklusion“ auch freudvoll zeigen. Vor allem für diejenigen, die Golf noch nicht  richtig kennen und die wir mit einem in jeder Hinsicht gesunden Virus anstecken wollen….

Jochen Hornig
Geschäftsführer Golfpark München Aschheim

Zehn Gründe, warum sich Clubs für Golfer/innen mit Behinderungen und das Thema Inklusion öffnen sollten

  • Aufgrund der demografischen Entwicklung (der „Bauch” der Alterspyramide von ca. 45 Jahren erhöht sich in den nächsten 20 Jahren auf 65 Jahre) gewinnt das Thema Golf & Gesundheit in Zukunft verstärkt an Bedeutung. Mit Charity-Schecks ist es nicht mehr getan. Wahrnehmung, Image und Akzeptanz der Golfclubs werden auch davon abhängen, welche Leistungen die Vereine aktiv für gesundheitlich gehandicapte Menschen entwickeln und anbieten können.
  • Golf und Gesundheit, Golf für Menschen mit gesundheitlichen Einschränkungen werden zum Schwerpunktthema des Deutschen Golf Verbandes (DGV ) und seiner Landesverbände. Presse und Öffentlichkeit, kommunale Entscheidungsträger, aber auch die Wirtschaft und Sponsoren, werden genauer beobachten, was die Clubs hier bewegen. Wer früh dabei ist, wird von den Synergieeffekten besonders profitieren.
  • In der Sport-, Sozial -und Gesellschaftspolitik der deutschen Bundesländer wird Inklusion, also die gleichberechtigte Teilhabe von Menschen ohne und mit Behinderung im Alltag, Beruf und Sport, eine zunehmende Bedeutung gewinnen. Gelungene Inklusion wird auch zum Kriterium für Zuschüsse und Fördermittel.
  • Durch mehr Offenheit, Ansprache und Angebote für gesundheitlich gehandicapte Sportler können die Vereine das Interesse von weiteren Zielgruppen und neue Mitglieder gewinnen.
  • Für die Medien ist Behindertensport und Inklusion ein interessantes Thema, das die Golfclubs verstärkt in den Fokus der lokalen und regionalen Berichterstattung bringt.
  • Das gemeinsame Golfspiel und gesellige Zusammensein von Behinderten und Nicht-Behinderten bringt neue Impulse für das Clubleben und hilft den Mitgliedern, viele Dinge des Lebens in anderem Licht zu sehen.
  • Bei notwenigen Sanierungs- und Baumaßnahmen können die Clubs eine wesentliche Verbesserung der Barrierefreiheit von vornherein einplanen und realisieren. In puncto Inklusion sind auch neue Ideen und Improvisationskünste gefragt.
  • Durch die Benennung von geeigneten Behinderten-Beauftragten schaffen die Clubs ein neues Gestaltungsfeld mit neuen Verantwortlichkeiten. Sie profitieren vom Erfahrungsaustausch, den die Ehrenämtler untereinander entwickeln werden.
  • Gerade für Ärzte, Therapeuten, Reha-Spezialisten und medizinische Heilberufler gewinnt eine Mitgliedschaft im Golfclub neue Bedeutung. Diese Berufsgruppe ist es auch, die Ihren Patienten stärker als bisher den Golfsport als Therapie und dauerhaftes Reha-Programm empfiehlt und diese so zu potentiellen Mitgliedern macht.
  • Durch die Schaffung von Behinderten-Gruppen in den Golfclubs, spezielle Ausrichtung der Trainings-Angebote von Pros / Proetten und vertrauenswürdige Zielgruppen-Ansprache werden sich Menschen angesprochen fühlen, die bisher noch Vorbehalte oder Schwellenängste gegenüber den Golfclubs hatten.

Meilensteine im Golfpark München Aschheim

Golf und Gesundheit – in dieser Verbindung sieht der Golfpark München-Aschheim eine wichtige Zukunfts-Aufgabe und geht noch einen Schritt weiter: Golf als idealer Sport für Menschen mit gesundheitlichen Einschränkungen, Golf zur Unterstützung von Reha-Projekten und Inklusion via Golf – also die gleichberechtigte Teilhabe von Spielern mit und ohne Behinderungen. Die wichtigsten Meilensteine der bisherigen Arbeit:

2009: Proette Elizabeth Höh übernimmt das Training der „Handicap Stars“, einer Gruppe von Jugendlichen mit geistigen oder körperlichen Behinderungen. Unter ihrer Leitung wird das Projekt später in den gemeinnützigen Förderverein des Golfparks München Aschheim integriert. 25-30 junge Menschen, die von den genannten Problemen betroffen sind, werden hier regelmäßig und in Abstimmung mit ihren Ärzten und Therapeuten via Golf trainiert.

2013: Einladung von „Emirates Airline“ zu den BMW Open und zur publikumswirksamen Präsentation unserer Downsyndrom-Gruppe zusammen mit Alex Cejka, Mitglied des Fördervereins.

März 2014: Die Aschheimer Aktivitäten in puncto Golf für Menschen mit Behinderungen fallen auf, Anfragen nach Recherchen und Interviews häufen sich. Mitglied Fritz Bräuninger, selbst von einem Schlaganfall betroffenen, wird Behinderten-Beauftragter und unterstützt die Entwicklung dieses Themas.

Juli 2014: Das Beispiel Aschheim gab bei einer Gremiensitzung den mitentscheidenden Ausschlag: Golf kommt erstmals auf die Empfehlungsliste des Behinderten- und Rehabilitations-Sportverbandes Bayern e.V. (BVS Bayern). Dort sind rund 80 Sportarten aufgeführt, die für Menschen mit körperlichen oder mentalen Einschränkungen geeignet sind.

August 2014: Auf Bitten des Bayerischen Golf Verbandes (BGV) delegiert der Golfpark München-Aschheim Elizabeth Höh zu den 1. Internationalen Bayerischen Meisterschaften für Golfer/innen mit Behinderung ins rhönfränkische Maria Bildhausen, wo sie auf der Driving-Range gesundheitlich gehandicapte Jugendliche an diesen Sport heranführt. Diese Aktion findet große Medien-Resonanzen.

September 2014: Die sehbehinderte Irmgard Badura, Beauftragte der Bayerischen Staatsregierung für die Belange von Menschen mit Behinderung, kommt nach Aschheim, um den Golfsport grundsätzlich kennenzulernen und sagt die Unterstützung der Bayerischen Architektenkammer bei Fragen der Barrierefreiheit und bei der Koordination von Programmen zur Weiterqualifizierung der Golftrainer zu.

Oktober 2014: Hauptsponsor Hypovereinsbank und der BGV entscheiden sich für den GP München-Aschheim als Austragungsort der Internationalen Bayerischen Meisterschaften für Golfer/innen mit Behinderung vom 10. bis 12. Juli 2015. Das Turnier für 72 Teilnehmer aus verschiedenen Klassen (Rollstuhl, Arm, Bein, Auge, Gehör, Mental, Sonstige mit und ohne Beeinträchtigung des Schwungs) soll in Kooperation mit dem Behinderten Golf-Club Deutschland eV (BGC) organisiert werden.

Januar 2015: Der Golfpark München-Aschheim ist einer der ersten Anlagen in Deutschland, die das Thema „ Gesundheit und Inklusion“ prominent und für jeden sofort sichtbar in der Menü-Leiste auf Seite 1 des Web-Auftritts präsentieren.

Februar 2015: Hohe Anerkennung und ein erfreulicher Zuschuss: Der „Jugend Förderverein Golf in Aschheim e.V.“ mit seiner von Elizabeth Höh trainierten Kinder- und Jugendgruppe „Handicap-Stars“ gewinnt gemeinsam mit der Landesbehindertenschule in München den Charity-Preis der BIRDIES, einer seit mehr als zwei Jahrzehnten bestehenden Vereinigung von golfenden Medienleuten und Freiberuflern. Gelobt wird die „bespielhafte Inklusionsarbeit“ der Aschheimer.

April 2015: Erstmals in Bayern und Deutschland und gibt es ein offizielles Golfturnier zwischen Journalisten/innen und Golfern/innen mit Behinderung. Austragungsort dieses Stableford -Turniers mit Pressekonferenz ist der Golfpark München-Aschheim.

Juli 2015: Der Golfpark München Aschheim richtet erstmalig die HVB Internationalen Bayerischen Meisterschaften für Golfer/innen mit Behinderung aus. Mit dem neuen Teilnahmerekord von knapp 80 Teilnehmern aus elf Nationen, die in sieben Behinderungsklassen an den Start gegangen sind, war das Turnier ein voller Erfolg. Zahlreiche Medien berichten über das Turnier (u.a. Bild München und Süddeutsche Zeitung).

Oktober 2015: Erstmalig findet ein Infoabend zum Thema “Inklusion und Golfsport für Menschen mit gesundheitlichen Einschränkungen und Behinderung” im Golfpark München Aschheim statt. Knapp 30 Teilnehmer informieren sich bei Golflehrering Elizabeth Höh, dem Behindertbeauftragten Fritz Bräuninger, Geschäftsführer Jochen Hornig, Dr. med. Christian Kinast, Facharzt für Orthopädie und Unfallchirugie, Sportmedizin sowie Golfphysiotherapeut Dominik Ramspott über die aktuellsten Trends und Entwicklungen in diesem Zukunftsfeld.

Juni 2016: Aschheim wird Ausrichter der Deutschen Meisterschaft der Gehörlosengolfer.

August 2016: Das Aschheimer Mitglied Pascal Ferreira-Schramm (16) wird Deutscher Meister 2016 im Golfsport für Menschen mit Behinderung im fränkischen Abenberg. Er gewinnt nicht nur seine Kategorie “Bein”, sondern dominiert auch das gesamte Teilnehmerfeld mit 60 Bruttopunkten in zwei Runden.

Golf auf der BVS-Liste

Ein Meilenstein: Im Herbst 2014 wurde Golf in die Empfehlungsliste  des Behinderten-und Rehabilitations-Sportverbandes Bayern e.V. aufgenommen. Auf der WebSite dieses Verbandes mit Sitz Haus des Sports finden sich gleich mehrere Beiträge, in denen die Aktivtäten und Leistungen des Golfparks München- Aschheim hervorgehoben werden. „Behinderten-Golf auf dem Vormarsch“ oder „Willkommens-Kultur für Gehandicapte“ lauten zwei beispielhafte Überschriften. Die Homepage des BVS ist übrigens Barriere-frei. Bei Bedarf werden die Artikel über die Gesundheits-fördernden Vorzüge des Golfsports auch vorgelesen.
http://bvs-bayern.com/BVS-Bayern/Sportarten/Golf/

Vorteile von Reha-Golf

Aus einer Schlaganfall-Studie der Universität Paderborn (Golfakademie):

  1. Golf macht Spaß. Die Teilnehmer üben mit Feuereifer das Gehen, Stehen und Bewegen, nur um den Ball ins Loch zu bekommen.
  2. Bei vielen fehlt der „Vorher-Nachher-Vergleich“ da sie bisher noch nicht Golf gespielt haben.  Man nimmt sich  nicht als so defizitär wahr.
  3. Das Tempo ist wählbar. Die Teilnehmer können sich ganz individuell auf den Ball und die Spielsituation einstellen.
  4. Die Reha-Golfer erschließen für sich und ihre Lebenspartner ein neues gemeinsames Freizeitfeld,  das nicht originär mit Krankheit und Therapie verbunden ist.
  5. Die Motivation ist ungleich größer,  als bei anderen Reha-Maßnahmen. Hinzukommt ein für diese Personengruppe beachtlicher Anteil an Ausdauer-Training

    http://www.haxterpark.de

Plus im kognitiven Bereich

Für starke Beachtung bei Therapeuten und Betroffenen– und natürlich in der Golfwelt – ­hat auch eine  Studie der Universität Regensburg gesorgt. „Wir haben bei den Untersuchungen  an Probanden  unter anderem festgestellt, dass sich die räumliche Intelligenz im kognitiven Bereich durch das Spiel mit Schläger und Ball signifikant verbessert“, fasst Professorin Petra Jansen (Bild), Leiterin der Sportwissenschaflichen Fakultät an  der Uni Regensburg, zusammen.

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